Ein Ausschnitt aus dem Angebot an Grafiken von Brinkmann (1934)

Serie MMX- 5 

Maraña II (Weiß) 

Serie Barcelona X 

Biographische Notiz

Geboren am 9. Oktober 1934 in Málaga (Spanien), im selben Hausblock wie Picasso 1881 (übrigens auch im Oktober, am 25.). Schon von klein auf zeigt sich sein künstlerisches Talent, er zeichnet, malt und  liest gerne (Dostojewski). Sein Studium ("perito industrial") bricht er relativ schnell ab und widmet sich ausschließlich der Kunst, als Autodidakt. Mit Erfolg. Seine erste Solo-Ausstellung mit 19 Jahren, er gründet mit anderen Künstlern die "Grupo Picasso". Nach seinem Wehrdienst (1959/1960) wandert er nach Hilden (Deutschland) aus, dort arbeitet er in einer Fabrik, wird aber aufgrund fehlernder Aufenthaltsgenehmigung des Landes verwiesen.
1961 kehrt er zurück, nach Köln. Aufgrund des Erfolges einer Ausstellung in der Galerie Boisseree kann er sich ausschließlich der Kunst widmen. Er knüpft Kontakte mit Vostell, mit der Gruppe Fluxus und ist mit Cornelius Cardew befreundet. Später zieht er nach Berlin und von dort aus nach Rom (1964).
1966 kehrt er zurück nach Málaga. 1969 heiratet er eine Deutsche, mit der er zwei Kinder hat.
Sein Schaffen findet immer mehr Zuspruch, national wie international, die Liste der Messen, Ausstellungen und Kunstpreise ist einfach zu lang, wir verweisen für die Details lieber auf seine Homepage.

Enrique lebt zwischen seiner Heimatstadt Málaga und seinem zweitem Atelier in Madrid, übrigens auch in einem geschichtsträchtigem Haus: es war das Haus von Cervantes.

Enrique Brinkmann ist nicht nur unserer Meinung nach ein begnadigter Künstler, der sich abseits vom Trubel und Jubel des Kunstmarktes einen Weg gebahnt hat, der unisono von allen Kritikern als einmalig und hervorragend bescheinigt wird. Sein Stil, im Informel angesiedelt, hat sich über die Jahre weiterentwickelt, es gibt keinen Stillstand, trotz Erfolges gilt es immer "Weiter !". Auch seine Maltechnik ist der Evolution unterworfen, seine Besonderheit - Öl auf Metallgitter - geht schnurstracks auf die Perfektion zu.
Als überzeugter (und begnadeter) Radierer - zwei Staatspreise zeugen von einem sehr hohem Niveau - widmet er seiner Grafik oftmals mehr Zeit als Unikaten, die Detailversessenheit läßt sich in der digitalen Abbildung kaum erahnen. Die hohe Präzision, die hohe Qualität und die künstlerische Geradlinigkeit und Ausgeglichenheit machen diese Werke einmalig. 

Museen und Institutionen

Hierzu verweisen wir auf die Webseite von Enrique Brinkmann, diese ist am aktuellesten:
https://www.enriquebrinkmann.es/reports/DE_Museen.php?lang=deu

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